Geschichte
Am 14 April 1986 schlossen die 5 Gemeinden Binn, Ausserbinn, Ernen, Mühlebach und Steinhaus auf Initiative des damalige Kreisförster Klaus Walther zum Forstrevier Schattenseite zusammen. Als Revierförster wurde Jentsch Othmar von Ausserbinn angestellt. Die Aufgabe bestand darin, die Arbeiten zu planen und koordinieren. Im weitern führte er die Gruppe bei den Tätigkeiten. Ihm oblag auch das Rapportwesen für die Abrechnung mit den Gemeinden und dem Kanton. Herr Gantenbein Alfred wurde als Unterstützung des Revierförsters während den Jahren 1989 und 1990 angestellt. Als Mitarbeiter wurden Leute aus der Region angestellt. Diese waren schon vorher bei Wald-arbeiten tätig. Somit konnten im ersten Jahr 1 Revierförster und 5 Waldarbeiter beschäftig werden. Als Winterbeschäftigung konnten diese bei Skiliften in der Region einen Ausgleich finden. Im ersten Betriebsjahr wurde mit Hilfe deines forstlichen Investitonskredtits das nötige Material angeschafft. So wurde für jeden Arbeiter eine Motorsäge mit dem dazu gehörendem Material zu Verfügung gestellt. Als Transportfahrzeug für die Mitarbeiter erwarb man einen Patrol Jeep mit 7 Sitzplätzen.
Organisation
Die fünf genannten Gemeinden bestimmen eine Kommission, welche sich selber konstituiert.
Die Gemeinde Binn hat 2 Sitze, da Sie 47% Anteil an der Waldfläche besitzt. Die übrigen Gemeinden ha-ben je einen Sitz.
Der Sitz kann von der Burgergemeinde oder von der Munizipalgemeinde bean-sprucht werden.
Der Kreisförster hat beratende Stimme. Die Gemeindekanzlei Ernen führt mit dem Kreisforstamt und dem Förster das Lohn und Rechnungswesen. Die Buchhaltung erfolgt ebenfalls von der Gemeinde Ernen.
Zwei Rechnugsrevisoren überprüfen die Richtigkeit und geben dies die Organe weiter.
Zusammensetzung Forstkommission » Karte Revier »
Werkhof
Als Werkhof diente ein Lokal von der Burgergemeinde Ausserbinn. Hier wurden kleinere Reparaturen an Motorsägen ausgeführt. Auch Werkzeugunterhalt bei schlechter Witterung konnte hier erledigt werden. Für den Transport von Werkzeugen diente ein umgebauter Kleintrans-porteranhänger. Dieser wies weder eine Bremse noch Rücklichter auf. Später im 1989 konnte in Ernen bei der Ueberbauung Dorfera ein grösseres Lokal gemietet werden. Das von der Burger-schaft Ernen zur Verfügung gestellte Lokal dient noch heute als Werkhof. Hier werden kleinere Unterhaltsarbeiten an Maschinen und Werkzeugen durchgeführt. Im schlechten Wetter können hier kleiner Arbeiten ausgeführt werden wie Brunnentröge, Blumentröge, Tische und Sitzbänke.
Infrastruktur / Maschinen
Das Forstrevier Schattenseite verfügt heute über einen zeitgemässen Maschinenpark.
Übersicht Infrastruktur / Maschinen »
