Der Wald
Die Hauptbaumart im Forstrevier ist die Fichte gefolgt von der Lärche. In eher trockenen Standorten ist die Föhre vertreten. Der tiefste Standort im Revier ist auf 1050 müM. Die Bestockung an südexponierten Hängen reicht bis auf 2100 müM. An den nordexponierten Hängen dominieren die gemischten Fichten - Lärchenwälder. Je höher, desto grösser wird der Anteil der Lärche, bis diese die Waldgrenze erreicht. Vereinzelt findet man auch Weisstanne und Arven. Laubbäume, wie Bergaahorn, Weiden und Vogelbeere sind eher selten anzutreffen.
Schutzfunktion
Die Schutzfunktion ist die wichtigste Aufgabe des Waldes. Nur gesunde, intakte Schutzwälder bieten einen ausreichenden Schutz vor Naturgefahren. Nebst den Lawinen schützt uns der Wald vor Steinschlag, Murgängen, und Erosionen. Der Wald ist ein grosses Wasserreservoir. Der künstliche Schutz einer Hektare Wald kostet ca. 1`000`000.--Fr. Würde man dies auf das Revier umrechnen mit ca. 2/3 Waldfläche mit eigentlichem Schutzfaktor, so käme man auf einen Betrag von 1`246`666`000. - Fr.
Wohlfahrtsfunktion
Der Wald übernimmt die Reinigung und Erneuerung der Luft. Eine Hektare Fichtenwald kann im Jahr bis 30 Tonnen Staub zurück halten. Als Erholungsgebiet ist der Wald heute nicht mehr wegzuden-ken. Viele Wanderer und Sportler bewegen sich im Wald und der Wald dient vielen Tieren als Lebensraum.
Nutzfunktion
Im Gebirgswald hat die Nutzung nicht die erste Priorität. Die Eingriffe dienen der Stabilität des Bestandes und deren Verjüngung. Die Holzbringung im Gebirge ist Aufwendig und daher teuer. Das geerntete Holz wird an die umliegenden Sägereien zum Kauf angeboten. Die Lärche ist das wertvollste Holz in der Region.
